Zug in die Freiheit

DES BÜRGERS LANGE REISE

30. September 1989: Über 4000 Menschen drängen sich im Garten der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag. Außenminister Hans-Dietrich Genscher spricht zu ihnen: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“ Jubelgeschrei übertönt ihn. Noch am gleichen Abend soll der erste Zug von Prag in die Bundesrepublik fahren. Doch die Züge müssen einen gefährlichen Umweg nehmen – durch die DDR.

„Des Bürgers lange Reise“ erzählt die Geschichte des DDR-Flüchtlings Christian Bürger, den die Zeit in der Botschaft und die dramatische Zugfahrt für immer veränderten. Das Multimedia-Projekt erscheint begleitend zum Doku-Drama „Zug in die Freiheit“, das am 30. September um 20.15 Uhr auf Arte und am 3. Oktober um 18.30 Uhr in der ARD sowie am 2. November um 20.15 Uhr im MDR ausgestrahlt wird.

Die Deutsche Botschaft Prag lädt
ehemalige DDR-Flüchtlinge von 1989 ein!

Weitere Informationen hier…

Christian Bürger, DDR Flüchtling

 Christian Bürger floh im Juni 1989 in die Bundesdeutsche Botschaft
in Prag. Er half der Botschaftsleitung bei der Organisation und
Erfassung der Flüchtlinge. Er verbrachte nach der Ankunft in Hof ein
paar Jahre in Dingolfing und arbeitete in der Gastronomie.
Heute lebt er wieder in Chemnitz.