ENDLICH geht’s wieder los!

Das sehnsüchtige Warten hat ein Ende. Lange mussten sich Fußballfans weltweit in Geduld üben, doch heute endlich erklingt in Moskau der Anpfiff für die Fußball-WM 2018. Sie wird Menschen rund um den Globus für vier Wochen in einen WM-Rausch versetzen.

Aber wie schaffen es 66 Fußballspiele, sogar Menschen zu begeistern, die die restlichen 299 Tage im Jahr keinen einzigen Gedanken an Fußball verschwenden? Wieso fiebern sie tagtäglich mit den Mannschaften mit?
Ich behaupte, der entscheidende Faktor ist das „Wir-Gefühl“! Wir alle drücken unserer Nationalmannschaft die Daumen, wir alle feiern zusammen ihre Siege. Bei Niederlagen muntern wir uns gegenseitig auf und richten den Blick nach vorne. Die Spiele schauen wir oft gemeinsam beim Public-Viewing oder daheim mit Familie und Freunden.

Aber nicht nur das „Wir-Gefühl“ fördert die WM-Stimmung, sondern auch die Gemeinsamkeiten der Menschen während einer WM. Ein Beispiel: In meiner Heimatstadt Groß-Umstadt gibt es den größten portugiesischen Club in Hessen. Seit Jahren wird dort zu Welt- und Europameisterschaften ein großes Public-Viewing veranstaltet. Dort feiern Portugiesen, Deutsche, Spanier, Türken und Menschen vieler andere Nationalitäten gemeinsam und fiebern für ihre Mannschaften mit. Diese Vielfalt an Nationen trägt seither zu einer besonderen Fußballstimmung bei.

Ich denke, dass besonders diese Faktoren die Faszination einer Fußballweltmeisterschaft ausmachen. Es geht nicht primär um Sieg oder Niederlage, sondern um das Feiern der WM. Kurzum: Fußball verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und jedes Alters über Grenzen hinweg.

Bild: WM-Eröffnungsfeier, © dpa

Ich studiere Politikwissenschaft und Germanistik in Hessen. Neben dem Studium unterstütze ich die Social-Media-Redaktion von deutschland.de. Fußball ist meine große Leidenschaft.

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