Science Blogger Dr. Rinat Kusarbaev

Foto: Rinat Kusarbaev (letzte Reihe, 4. von links) mit einer Gruppe internationaler Deutschlehrer bei einer Fortbildung im August 2014 im Goethe-Institut in Schwäbisch Hall

Liebe Freunde,

ich möchte von meiner Forschungsarbeit und, genauer gesagt, von meinem „wissenschaftlichen deutschen Schicksal“ erzählen. Ich bin Deutschlehrer und arbeite an zwei Unis in Russland als Dozent am Lehrstuhl für Fremdsprachen der Uralischen Staatlichen Universität für Sport und am Lehrstuhl für Allgemeine Linguistik der Staatlichen Universität Süd-Ural in der Stadt Tscheljabinsk. Dank den Stipendien des Goethe-Instituts und des DAAD konnte ich Fortbildungsseminare für ausländische Deutschlehrer an den Universitäten Bochum und Oldenburg besuchen. 2006 bis 2007 habe ich meine Forschungsarbeit zum Thema „Entwicklung einer Kultur der internationalen Verständigung bei den Studenten in Deutschland und in Russland“ unter der Leitung von Prof. Dr. Harm Paschen an der Universität Bielefeld durchgeführt. Dieser Forschungsaufenthalt gab mir auch die Möglichkeit, wissenschaftliche Aufsätze zu veröffentlichen.

Rinat Kusarbaev vor dem Schloss in Ludwigsburg

Rinat Kusarbaev vor dem Schloss in Ludwigsburg

Ich arbeite jetzt an einem anderen Projekt, das ich an der Universität Oldenburg zu verwirklichen beabsichtige: „Soziokulturelle, pädagogische, sprachliche Diversität als anthropologische Voraussetzung der Entwicklung interkultureller Kompetenz der Studenten an den Fakultäten der geisteswissenschaftlichen Richtung“. Unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr. Paul Mecheril (Carl von Ossietzky Universität Odenburg, Center for Migration, Education and Cultural Studies).

Globalisierungspozesse, kulturelle und sprachliche Diversität, Differenzen im pädagogischen Prozess der Hochschulbildung – all das hat großen Einfluss auf die Entwicklung der interkulturellen Kompetenz der Studenten als künftige Fachleute. In Deutschland wird soziokulturelle und sprachliche Pluralität als wichtige Voraussetzung und notwendige pädagogische Perspektive für die Entwicklung von Standards und Kompetenzen angesehen. Diversität gilt als entscheidender Faktor für die Entwicklung interkultureller Kompetenz.

An den Universitäten Bielefeld und Oldenburg, aber auch an meinen Universitäten in Russland, habe ich erlebt, dass die Zusammenarbeit der Studenten verschiedener Nationalitäten sie selbst und auch ihren Umgang mit anderen erfolgreicher und effektiver macht. So können sie Projekte schneller und fruchtbarer realisieren. Die neuen Verhaltensweisen stimulieren zur weiteren Kommunikation.

Ich persönlich freue mich, mit Euch auf diesem Blog kommunizieren zu können!

Viele Grüße,
Rinat Kusarbaev

Staatliche Universität Süd-Ural, Tscheljabinsk
Ich bin Deutschlehrer und arbeite an zwei Unis in Russland als Dozent: am Lehrstuhl für Fremdsprachen der Uralischen Staatlichen Universität für Sport und am Lehrstuhl für Allgemeine Linguistik der Staatlichen Universität Süd-Ural in der Stadt Tscheljabinsk. Dank den Stipendien des Goethe-Instituts und des DAAD konnte ich Fortbildungsseminare für ausländische Deutschlehrer an den Universitäten Bochum und Oldenburg besuchen.

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